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Geldsystem – der Zusammenbruch!

in Wirtschaft

Das derzeitige Geldsystem, ein System das auf Kreditgeld und Zins aufbaut, nicht auf Dauer bestehen.

Das Geldsystem wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder etabliert und brach mehr oder weniger regelmäßig zusammen.

Die Auswirkungen waren immer Staatsbankrotte, das einzige Mittel um einen Staat zu entschulden, mit anschließenden Währungsreformen welche immer den Verlust der Spareinlagen des kleinen Mannes bedeuteten.

Die Besitzer von Sachwerten (Betriebe, Fabriken, Immobilien, Produkte und Waren) wurden meistens bevorzugt und somit eine Umverteilung des Vermögens von Arm nach Reich ermöglicht.

 

Unser aktuelles Geldsystem ist nun ebenfalls vom Zusammenbruch bedroht, besser gesagt, es hätte längst zusammenbrechen müssen. Nur durch unsägliche, sinnlose und jeglicher Vernunft widersprechender Maßnahmen wird es derzeit am Leben gehalten. Das Einzige was damit erreicht wird, ist, dass die Auswirkungen katastrophaler sein werden.

Als Entschuldigung für die Politik kann nur ein Argument gelten, keiner will derjenige sein, der das Ende des Geldsystems verkündet und dessen Karriere damit am Laternenpfahl endet.

Damit das Geldsystem an sich nicht hinterfragt wird, wird es hinter Begriffen wie Bankenkrise, Finanzkrise, Wirtschaftskrise usw. versteckt. Würde nämlich die Allgemeinheit verstehen wie Geld funktioniert, käme es innerhalb kurzer Zeit weltweit zu Aufständen.

Welche Auswirkungen wird ein Zusammenbruch des Geldsystems heute haben?

Betrachtet man vorangegangene Zusammenbrüche des Geldsystems so wird eines sofort ersichtlich. Niemals zuvor war die Wirtschaft so globalisiert wie heute. Niemals zuvor waren einzelne Staaten dermaßen abhängig von funktionierenden Handelswegen und dem Nachschub an produktionswichtigen Gütern und Rohstoffen. Bei einem Zusammenbruch des Geldsystems, welcher diesmal in Folge der Globalisierung die ganze Welt betreffen wird, dem Vertrauensverlust in die Bonität jeden Staates und der daraus resultierenden Erpressbarkeit durch die Rohstofflieferanten, werden die Handelswege und der Rohstoffnachschub kollabieren.

So gut wie kein westlicher Industriestaat vermag es, seine Bevölkerung autark mit lebensnotwendigen Waren und Produkten zu versorgen. Vor allem die Abhängigkeit von Öl, das mittlerweile für die Produktion von fast allen Gütern notwendig ist, macht dies unmöglich. Wer glaubt, dass wenigstens die Lebensmittelversorgung aufrecht gehalten werden kann sei eines Besseren belehrt. Denn wie soll ein moderner Bauer ohne Diesel für die Bewirtschaftung seiner Äcker sorgen? Wie soll er ohne Kunstdünger, Pestizide und Fungizide, die allesamt auf Öl basieren, ausreichend Ertrag erwirtschaften? Wie soll er Ställe beheizen, Futtermittel bereitstellen und ohne Treibstoff den Transport zum Schlachthof bewerkstelligen?

Zerstörte Stadt

Für die Menschen ist es heutzutage Normalität in den Supermarkt zu gehen, vor vollen Regalen zu stehen und nach Lust und Laune einzukaufen sofern es der Geldbeutel zulässt. Niemand denkt darüber nach, dass es in der „zivilisierten Welt“ so gut wie keine Lagerhaltung mehr gibt. Bei einem Ausbleiben des „Nachschubs“ werden alle Supermärkte innerhalb von zwei Tagen, wenn es schlimm kommt innerhalb von Stunden, leer gekauft sein. Unsere Lager befinden sich auf den Schiffen, Zügen und Autobahnen dieser Welt. Bricht diese Nachschubkette zusammen, so werden die daraus entstehenden Probleme innerhalb kürzester Zeit fatale Folgen haben. Wer findet es heutzutage selbst noch notwendig, zu Hause Vorräte für mehrere Wochen zu lagern? Übrigens, das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz empfiehlt die Lagerung eines Notvorrates schon lange. Niemand kann deshalb sagen nicht gewarnt worden zu sein.

Die Versorgung mit Elektrizität und sauberem Wasser gehört heute ebenfalls zu den Selbstverständlichkeiten einer „modernen Zivilisation“. Doch auch diese wird nur noch unter schwierigsten Umständen, wenn überhaupt, gewährleistet werden können. Scheitert sie nicht an fehlenden Rohstoffen, so spätestens dann, wenn Ersatzteile aus dem asiatischen Raum benötigt werden.

Ein weiteres Problem wird die Aufrechthaltung der sozialen Systeme darstellen. Wo kein Geld, da keine Sozialleistung, wo keine Sozialleistung da bitterste Armut. Wo wiederum Armut herrscht nehmen Spannungen und Ausschreitungen zu. Und dies bei einer immer weiter sinkenden Hemmschwelle zur Gewaltbereitschaft. Welcher Polizeibeamte sollte dagegen vorgehen wenn sein Lohn ausbleibt? Vielleicht steht deshalb der Einsatz der Bundeswehr im Innern derzeit zur Diskussion.

Ansatzweise sind solche, nutzloserweise durch Sparmaßnahmen ausgelöste, Auswirkungen mittlerweile in Griechenland, Irland, England, Italien und Spanien erkennbar, auch wenn diese von den gleichgeschalteten Mainstream-Medien  nicht vermittelt werden.

Auch wenn nur ein kleiner Teil der Bevölkerung die Zusammenhänge der für sie bedrohlicher werdenden Probleme erkennt, so fühlen doch immer mehr Menschen, dass Gefahr in der Luft liegt.

Wir sollten ehrlich sein und erkennen, dass nichts, nicht einmal ansatzweise, funktionieren wird, wenn unser derzeitiges Geldsystem zusammen bricht. Wie lange ein solcher Zustand anhalten wird und wie weit er ins Chaos führt lässt sich nicht prognostizieren.

Ebenso sollten wir erkennen, dass es sich bei der derzeitigen Krise, nicht nur um eine Krise des Geldsystems handelt sondern um eine Bewusstseinskrise. Es muss jedem bewusst werden, dass ein Gesellschaftssystem das auf Kredit, Zins und Konsum aufgebaut ist niemals funktionieren kann. Dafür sorgen allein schon die begrenzten Ressourcen unseres Planeten.

Eine Rückbesinnung auf echte Werte ist erforderlich. Leider findet ein Großteil der Bevölkerung nur noch im Konsum Befriedigung. Lebensqualität bedeutet aber nicht, die Wahl zwischen 54 verschiedenen Shampoos, 96 Body-Lotions, 100ten verschiedener Fertiggerichte und Snacks zu haben und die Freizeit in Einkaufszentren und Fun-Parks zu verbringen. Auch der Empfang von 300 TV-Kanälen via Sattelitenschüssel hat nichts mit Lebensqualität zu tun.

Erst wenn sich diese Erkenntnis breit macht werden sich die Menschen von ihrer Funktion als manipulierte Individuen im Hamsterrad lösen können. Denn zu nichts anderem dient der „zivilisierte Mensch“ heute, als Produzent sinnloser Güter zu deren Konsum ihn das Geldsystem und er sich selbst zwingt.

Noch zur Not: Checkliste Ratgeber Notvorrat (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)